Villa Amelie - wir machen Urlaub!
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NEU: die Villa Amelie im Bullifieber

Das Villa Amelie Entschleunigungskonzept

Mit unserem neuen gelben, verbeulten  Familienmitglied „VW T2b Westfalia“ macht das cruisen über unsere Insel noch mehr Spaß. Entschleunigung ist dabei das Gebot der Stunde… wir haben noch nie ein anderes Fahrzeug (bis auf ein 25 km/h Gogomobil) überholt bzw. überholen können....obwohl wir uns anfänglich durchaus bemüht haben. 

Wir haben den sonnengelben Kumpel im Jahr 2018 gekauft, zwei fröhliche Jahre restauriert und den überall vorhandenen Staub aus den Wüsten von Arizona und New Mexiko rausgepustet. Er hat nun sogar TÜV, Luft in den Reifen und Benzin im Tank!

So fürchterlich alt ist er gar nicht… End-Produktionstag war der 11.06.1976 in Hannover. Dann schipperte er über den großen Teich und wurde am 16.07.1976 in Los Angeles ausgeliefert. Leider verliert sich trotz intensiver Nachforschungsarbeiten die Spur. 1982 tauchte er in Boulder / Colorado wieder auf und wurde bei „Modern Specialists“ gewartet. Leider konnte der Chef von „Modern Specialists“ keine alten Wartungsunterlagen finden. Den Aufklebern nach wurde er von einem Feuerwehrfreund aus Boulder gefahren. Der Feuerwehrchef von Boulder Michael Calderazzo ist ein netter Mensch, findet den Bus auch super, konnte aber leider ebenfalls nicht helfen. 

Danach tauchte der Bulli recht lange wieder unter und erst 2007 in New Mexiko wieder auf. Cassandra Perez hatte ihn von einem Freund als Bezahlung alter Schulder erhalten, der Zustand der gelben Rakete war sehr sehr traurig.

John Tauxe kaufte (und rettete) den Bus. John lebt in Los Alamos, ist Wissenschaftler und "räumt die Reste vom Manhatten-Projekt und dem kalten Krieg auf". Vor allen Dingen ist er aber VW Bulli Enthusiast und ein sehr hilfsbereiter und freundlicher Mensch. Unter  www.tauxe.net/vw/ kann man das Wrack besichtigen. John "got it running with some help of Colin Kellogg", einem der berühmtesten US-VW-Bulli-Bastler. Er nannte das Auto Cassandra und führte notwendige Wiederbelebungsmaßnahmen durch. Der Motor wurde überarbeitet und die schlimmsten Schäden wurden behoben.

Der nächste Besitzer James Leonard Reeves brachte ihn dann als „Rentenprojekt“ nach Phoenix / Arizona.  Er baute alle Möbel aus und ein riesiges Bett ein. Zum Glück hat er jede ausgebaute Schraube aufgehoben. In Phoenix befand sich Cassandra bis zum Jahr 2016, bis er wieder über den großen Teich zurück in die Nähe von Hannover kam… wo im Jahr 1976 alles begonnen hatte.

Nun sind alle (im Originalzustand vorhandenen Möbel) wieder eingebaut der schöne Bus ist in einem prima Zustand. An seiner Historie forschen wir weiter.

Gern holen wir Sie vom Bahnhof ab, oder fahren Sie über unsere schöne Insel… falls der Bus dazu bereit ist… ;o)

 

 

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